Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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Leiden ſo ſehr entſtellt, daß es nicht thunlich ſei, ſie zu zeigen. Auf dem Deckel lagen Säbel und Helm unter Blumenkränzen; nirgends aber war Lorbeer oder Eichenlaub zu erblicken; es war, als wollte man den Mann, der ſo viel Unglück verſchuldet, nicht auszeichnen, dennoch aber zu erkennen geben, daß er im Kampfe für die Ordnung und für das gefallen war, was er ſeine Ueberzeugung nannte.

Der Zug war ſchnell geordnet. Hinter den mit ſchwarzen Bändern und Flören geſchmückten Fahnen und Kreuzen wurde der Sarg von Soldaten des Re⸗ giments getragen, einige Verwandte als Leidtragende ſchloſſen ſich an, und nach ihnen folgte die ganze Schaar von glänzend uniformirten Beamten und Offizieren, welcher ſich eine unabſehbare Volksmenge anreihte. Langſamen Schrittes und in weitem Bogen ausholend bewegte ſich der Zug dem Grabe zu, während das dumpfe Raſſeln der Trauertrommeln mit den Klängen der Regimentsmuſik abwechſelte, welche einen Todten⸗ marſch blies. Unter den Leidtragenden war auch der alte Windreuter im verſchoſſenen Ulanenkoller mit ſichtbar abgehärmtem Geſichte, in welchem der graue Schnurrbart zuckte, während manchmal aus den buſchi⸗ gen Wimpern eine Thräne darauf niederträufelte. Für diejenigen, welche außerhalb der Kirchhofsmauer

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