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Eiſenſtange im Gartengitter entſtanden, geſtiegen und in das Landhaus eingebrochen, bis zu welchem ſeine Fuß⸗ ſpuren in den vom Regen erweichten Gartenwegen deut⸗ lich zu verfolgen waren. Die Keckheit, mit welcher das Verbrechen verübt wurde, wird noch auffallender durch die Perſon des Thäters, welcher kein Anderer iſt als der Schuhmachermeiſter Rempelmann, ein bis dahin ganz unbeſcholtener und allgemein geachteter Bürger. Siche⸗ rem Vernehmen nach ſtellt derſelbe die That durchaus in Abrede, ſoll aber leider kein anderes Vertheidigungs⸗ mittel beſitzen, als das in ſolchen Fällen gewöhnlichſte, aber auch ſchwächſte, daß er von einem Unbekannten ein anſehnliches Geldgeſchenk erhalten habe. Dagegen ſollen Anzeichen der ſchwerſten Art für ſeine Schuld ſprechen, namentlich der Beſitz einer beträchtlichen Geld⸗ ſumme und eines Stiefelpaars, deſſen Spuren in den Gartenwegen ganz genau abgedrückt gefunden wurden. Ueble häusliche Verhältniſſe ſollen den Mann zu der verhängnißvollen That veranlaßt haben.“— Das iſt ja ſchrecklich“, ſetzte Gerbel hinzu, indem er das Blatt unwillig auf den Tiſch warf.„Heutzutage weiß
man wirklich nicht mehr, auf wen man ſich verlaſſen
kann! Auf den Rempelmann hätte ich Häuſer gebaut und der ſoll nun auf einmal ein Dieb geworden ſein. Das mag ein Anderer begreifen, ich nicht.“


