Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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Ja, am nächſten Montag, rief der Metzger her⸗ über, indem er einige volle Krüge auf den Tiſch ſtellte. Einer von den Gerichtsboten iſt heute vor dem Eſſen vorbeigekommen und hat uns die Nachricht gebracht, und der muß es doch wiſſen.

So bald ſchon! nickte der Gerichtsrath mit vor⸗ nehm geringſchätzigem Lächeln.Der Herr Drechsler⸗ meiſter ſtehen wohl auch auf der Liſte der Geſchwore⸗ nen? Ah gewiß, das kann ich mir denken! In Ihrem Leben und in Ihrem Geſchäfte haben Sie ja genug Gelegenheit gehabt, die ſonderbaren Drehungen und den Kreislauf des Lebens zu beobachten. Warum ſollten Sie nicht auch darüber zu Gericht ſitzen kön⸗ nen?

Der Drechsler war eben im Begriffe, den Krug an den Mund zu bringen, ſetzte ihn aber etwas derb nieder und vergaß ſogar den Deckel zu ſchließen. Das ſoll doch nicht gar geſtichelt ſein? ſagte er. Aber darauf gebe ich gar keine andere Antwort, als daß, wie Sie ja wiſſen werden, nach dem Geſetze Jeder Geſchworener iſt, der ſeine dreißig Jahre zählt, eine Steuer entrichtet und kein Verbrechen begangen hat. Daß ich Steuern zahle, werden Sie mir aufs Wort glauben, wie Sie mir auch ohne Taufſchein anſehen, daß ich über den Schneider hinaus bin. Alſo müßte