Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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Pauſe, während welcher er Friedrich feſt betrachtet hatte. „Ich gebe Ihnen die Entlaſſung nicht!“

„Und doch muß ich wiederholt darum bitten“, ant⸗ wortete Friedrich feſt.„Eure Durchlaucht haben den Einflüſterungen von Leuten Gehör gegeben, die ſich meine Feinde nennen, die aber die Feinde alles Fort⸗ ſchritts ſind.“

„Wie kommen Sie darauf?“

„Ich kenne die Geſinnungen jener Herren, welche Eure Durchlaucht vor mir empfingen, zu genau, um nicht zu wiſſen, was ſie zu Ihnen geführt. Ihr Ohr, Durchlaucht, iſt für Jedermann. Aber ich erkenne, daß ihre Worte aus dem Ohre ins Herz gedrungen ſind. So habe ich nur noch die eine Pflicht zu erfüllen, Eure Durchlaucht das Treiben meiner Ankläger zu enthüllen. Ihr ſchändliches Vorhaben wird durch meine jetzige Entfernung wohl überflüſſig werden, aber Eure Durch⸗ laucht müſſen wiſſen, weſſen Sie ſich von dieſen Leu⸗ ten bei andern Anläſſen zu verſehen haben.“

„Was wollen Sie damit ſagen?“

„Daß jene Partei entſchloſſen iſt, den Sturz der liberalen Grundſätze, die Eure Durchlaucht bekannt, um jeden Preis zu bewirken. Wenn Eure Durchlaucht heute meine Entlaſſung nicht bewilligen, ſoll die Frau Her⸗ zogin⸗Mutter die Regierung übernehmen, Eure Durch⸗