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„Unterſchreiben wir denn“, rief Adelhoven wieder. „Hauptmann Schroffenſtein ſoll die Schrift verwahren, wenn es genehm iſt. Er wohnt in der Reſidenz und iſt alſo ſtündlich zur Hand, wenn man das Papier be⸗ darf. Sein Ehrenwort bürgt uns, daß er es nicht eher, als bis die Deputation abgewieſen iſt, an dieſen Herrn übergibt. Sie aber, mein Herr“, fuhr er zu Overbergen gewendet fort,„werden auch jene Papiere in Schroffenſtein's Hand niederlegen. So ſind wir ge⸗ genſeitig gedeckt.“
Alle ſtimmten bei und unterſ ſchrieben, worauf Clemens die Schrift in Empfang nahm. Auch Overbergen über⸗ gab ihm ſauerſüß lächelnd ſeine Papiere.„Nehmen Sie, Herr Graf“, ſagte er.„Das Mißtrauen kann mich nicht kränken, da es mir Gelegenheit gibt, mich von dem beſondern Vertrauen zu überzeugen, das Sie ge⸗ nießen.“
Auf Adelhoven's Erinnerung wurden nun noch haſtig und zum Scheine Gewehre für die morgende Jagd ge⸗ wählt, dann verließ die Verſammlung den Saal.;
Am Ausgang traf der alte Schroffenſtein mit Over⸗ bergen zuſammen.„Sie lächeln“, ſagte erſterer halb⸗ laut zu dieſem,„als ob Ihr Werk ſchon gelungen wäre, und doch kann Alles geſchehen, ohne daß Sie Ihre Neben⸗ abſicht erreichen. Sie haben einen Hauptfeind vergeſſen!“


