ſitzungen als kleine Entſchädigung zurückzugeben. Wir werden uns mit dem Schloſſe Dillhofen ſammt allen Zubehörungen begnügen.“
„Dillhofen?“ ſtammelte der alte Graf.„Unſere beſte, einträglichſte Beſitzung?“
„Nun“, lachte Clemens in ohnmächtiger Wuth,„mit einer ſo kleinen Entſchädigung kann man ſich allerdings begnügen!“
„Es iſt nichts Unbilliges“, ſagte Overbergen fromm. „Man begnügt ſich allerdings, wenn man einen Theil nimmt, wo man Alles fordern könnte.“
„Ja, ja“, fuhr Clemens grimmig fort,„wir müſſen uns bei dem Räuber auch noch bedanken, daß er uns nur den Rock und nicht auch das Hemd nimmt! Viel beſſer iſt es auch nicht!“
„O nicht doch“, bat Overbergen ſchmeichelnd.„Sie ſind nicht glücklich in Vergleichen. Wenn hier von einem Raube die Rede ſein kann, begreifen Sie doch wohl, daß der Vorwurf nicht uns trifft!“
Aber was ſollen wir denn beginnen?“ rief Cle⸗ mens wieder.„Von dem Bettel, den Sie uns laſſen wollen, können wir kaum wie ein Handwerker exiſtiren! Ins Teufels Namen, Papa, ſo reden Sie doch! Müſſen wir uns denn geradezu Bedingungen vorſchreiben laſ⸗ ſen? Iſt gar keine Ausſicht da, uns zu behaupten?“


