Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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Ein Herr im Himmel und einer auf der Erde das iſt mein Satz, und weil das neue Regiment viele Herren ſchaffen will, ſtatt des einen, bin ich dagegen, bin von der Partei und kann alſo auf Ihre Frage mit ja ant⸗ worten. Was aber den frommen Pfaffenkram angeht, den Ihr ſonſt dahinter habt apage satanas, da⸗ mit hab' ich nichts zu ſchaffen und ſo muß ich wieder mit nein antworten.

Das heißt? fragte Overbergen gedehnt, indem er den Redenden fixirte.

Das heißt, daß es im Kriege hier und da vorkommt, daß man ſich mit einem in ein Bündniß einlaſſen muß, den man nicht ausſtehen kann. Unſere Vortheile gehen zufällig denſelben Weg, alſo habe ich nichts dagegen, wenn wir auch eine Zeit lang mit einander gehen und uns gegenſeitig zu dem helfen, was jeder will! Dann aber haben wir, ſeit ich nun weiß, was Sie wollen, nichts mehr mit einander zu ſchaffen.

Ich verſtehe Sie, entgegnete Overbergen ſichtlich erheitert,und bin weit entfernt, Ihnen Ihre Offen⸗ heit übel zu nehmen, vielmehr bin ich darüber ſehr erfreut! Sie zeigt mir, wie nahe verwandt ſich unſere Beſtrebungen im Weſen ſind. Sie fechten für den einen Herrn auf Erden, wir wirken für den einen Herrn im Himmel, den man auch abſetzen und durch menſchen⸗