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fuhr der erſtere fort,„wo ſich der Miniſter in der Nacht des Aufruhrs befand und wer mit ihm ſprach. In acht Tagen erwarte ich von Ihnen genauen Auf⸗ ſchluß.“
Billinger verneigte ſich und ward vom Wirthe weg⸗ geführt. Auch der Fremde wollte ſich entfernen, als ein Geräuſch im Kamin wie von herabfallenden Stei⸗ nen ihn anhalten und horchen ließ.„Was iſt das?“ fragte er.
„O nichts“, entgegnete der Wirth,„höchſtens eine Fledermaus, die ſich verflogen hat. Will gleich nach⸗ ſehen.“
Während der Fremde ging, machte der Wirth Licht an und leuchtete damit leicht in den Rauchfang hinein. Alles war ruhig und nichts zu bemerken. Dagegen nahm er beim Scheine der Kerze das Mädchen in der Ecke wahr. Bei ihrem Anblick hielt er an und ſein Auge ruhte eine Sekunde lang mit einem Ausdruck auf ihr, von dem ſchwer zu entſcheiden geweſen wäre, ob darin Haß oder Wohlwollen die Oberhand hatte. Dann trat er vor das Mädchen hin, ſchüttelte ſie etwas unſanft an den Schultern und rief:„Fort, in Deine
Kammer, es iſt Zeit! Willſt Du die Nacht hier zu⸗
bringen?“ Marie ſchien wie aus einem tiefen Traume zu


