Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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dann der Prinz wieder.Sie beweiſen mir dadurch abermals, daß ich mich in Ihnen nicht geirrt habe. Doch ſcheinen Sie noch nicht zu wiſſen, daß der Augen⸗ blick der Entſcheidung für mich bereits gekommen iſt.

Wie ſoll ich das verſtehen?

Der Herr hat über meinen Vater geboten und ihn vor einigen Stunden plötzlich vom Leben abge⸗ rufen. Die Krone dieſes Landes iſt mein.

Der Prinz hielt ergriffen inne, auch Friedrich wurde mächtig erſchüttert.Was iſt der Menſch! ſagte er

dann.Noch geſtern gebot dieſer Mann über Millionen wozu hat ihn ein Augenblick gemacht! Ich begrüße Sie, mein Herzog, mit freudigem Glückwunſch, aber ver⸗ ſtatten Sie mir die Rührung, die mich beim Andenken Ihres Vaters ergreift. Wohl ihm, er war ein Mann mit dem beſten Herzen und mit dem redlichſten Willen; um ſeiner Irrthümer willen möge ihn kein Fluch drücken!

Amen! erwiderte der Herzog.Möge meine Leichenrede einmal die gleiche ſein! Doch nun hören Sie. An der Leiche meines Vaters, zu deſſen letzten Augenblicken ich kam, habe ich, nachdem das erſte Opfer des Schmerzes gebracht war, der großen Aufgabe ge⸗ dacht, die mir nun übertragen iſt. In dieſen ernſten

Augenblicken habe ich Entſchlüſſe gefaßt, die ihrer wür⸗