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die das Gerücht bis in meine Einſiedelei brachte, ab⸗ reiſen ließ. Leider kam ich durch den Umſtand, daß eine Brücke abgeworfen war, ſpäter an, als ich wünſchte. Auch in der Stadt noch wurde ich durch das Getüm⸗ mel aufgehalten und konnte ſo nicht hindern, was ge⸗ ſchehen iſt. So will ich denn für die Zukunft das Meine thun und deshalb bin ich hier.“
Friedrich verbeugte ſich in ſchweigender Erwartung.
„Beantworten Sie mir einige Fragen“, fuhr der Prinz nach kurzem Beſinnen fort.„Sagen Sie mir— denn ich nehme Ihr Schweigen als Zuſage— ſagen Sie mir, ob Sie ſich noch der Geſpräche erinnern, die wir in jener frühern Zeit, von der Sie ſelber geſpro⸗ chen, in Göttingen über politiſche Gegenſtände hielten?“
„Wie ſollt' ich nicht? Sie gehören unter die er⸗ hebendſten Erinnerungen meines Lebens.“
„Gut. Und ſind Sie den Anſichten, die Sie da mals äußerten, treu geblieben? Halten Sie es für möglich, die ſchönen Pläne, welche Sie darauf gründeten, ins wirkliche Leben zu rufen?“
„Jene Anſichten und Pläne wurzeln in meiner Ueber⸗ zeugung und dieſe iſt mit meinem Leben ſo innig ver⸗ wachſen, daß ich bereit bin, ſie durch Hingabe meines Lebens zu bekräftigen.“
„Ich habe das erwartet. Nur noch eine Frage


