Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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Die Anweſenheit Eurer Hoheit hat meine Reiſe überflüſſig gemacht.

Wie das? Sie ſetzen mich in Verwunderung.

Meine Reiſe ſollte Eurer Hoheit gelten.

Erklären Sie ſich deutlicher.

Da Eure Hoheit hier ſind, müſſen Ihnen auch die unſeligen Vorgänge dieſes Tages und der Nacht be⸗ kannt ſein. Als ich erfuhr, daß der Herzog, Ihr Vater, entſchloſſen ſei, es zum Aeußerſten kommen zu laſſen, dachte ich, daß Ihre, als des Thronerben, Vermittelung gewiß Gutes bringen und viel Unheil verhindern würde. Ich glaubte Eurer Hoheit Geſinnungen noch aus früherer Zeit zu kennen, ſchmeichelte mir, in Erinnerung an dieſe Zeit, nicht unangenehm zu ſein, und ſo entſchloß ich mich, nach St.⸗Wendelin zu reiſen, Ihnen Alles zu er⸗ zählen und Sie zur Hierherreiſe zu bewegen.

Wollten Sie das, dachten Sie das wirklich von mir? rief der Prinz mit leuchtenden Augen.Ich danke Ihnen und werde es Ihnen nie vergeſſen. Des⸗ halb alſo konnten Sie mit ſolcher Beſtimmtheit ſagen, daß ich bis morgen hier ſein würde

Eure Hoheit wiſſen?

Alles, und zwar von einem unverwerflichen Ohren⸗ zeugen. Ich danke Ihnen nochmals, wenn mich auch mein guter Stern gleich auf die erſten Nachrichten hin,