Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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bollwerke, die noch vor ſo kurzer Zeit der Schauplatz des erbittertſten Kampfes geweſen waren, verlaſſen. Niemand hinderte die Arbeitsleute, welche dieſelben auf Befehl hinwegräumten. Auch die Truppen waren in ihre Kaſernen zurückgezogen, unausgeſprochen hatten die Parteien Frieden geſchloſſen. Alles fühlte, daß der Kampf zu Ende ſein müſſe. Die Hoffnung auf den jungen Herzog ließ allgemein als gewiß annehmen, daß er die verhaßte Steuer, die Urſache alles Unheils, beſeitigen werde. Dazu geſellte ſich eine Regung der Trauer um den verblichenen Herzog, den man immer nur als mißbraucht angeſehen hatte, und das Gefühl der Reue, vielleicht zu ſeinem Tode mit beigetragen zu haben.

Aus dieſem Grunde waren auch die Gefallenen, denen man außerdem ein prunkvolles Leichenbegängniß zugedacht hatte, in aller Stille weggebracht worden. Das neue Opfer, das in dieſer Nacht dem Tode ge⸗ fallen war, hatte die Rechnung auf beiden Seiten mehr als ausgeglichen.

Windreuter und Hahn waren die Einzigen, welche auf dem Platze ſo lange zurückblieben, bis alle Leichen weggebracht waren. Die letzte war der Student, denn ſeine Mutter, die ihn zu ſuchen gekommen war, lag mit der vollen Laſt ihres Schmerzes auf dem Todten