Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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Küſſen überdeckte.O mein Vater, rief er,ſcheiden Sie nicht ohne einen letzten Blick von mir!

Es war, als ob die Stimme des Sohnes einen Augenblick die erloſchenen Lebensgeiſter wieder anfache. Die Augen des Herzogs öffneten ſich und blieben auf dem vor ihm knieenden Prinzen haften. Er erkannte ihn ſichtbar. Der lichte Strahl eines Lächelns glitt über die erſtarrenden Züge, dann ſank er vollends zurück und die Schatten des Todes breiteten ſich über ihn.

Nach einer Weile erhob ſich der Prinz etwas ge⸗ faßter.

Laſſen Sie Seine Durchlaucht von hier weg nach ſeinen Gemächern bringen, ſagte er.Sie, meine Herrn, erwarte ich in einer Stunde zu Bericht und Rechen⸗ ſchaft über das hier Vorgegangene. Machen Sie den Trauerfall in der Stadt bekannt und gebieten Sie Ruhe, bis ich Zeit gefunden haben werde, meine neuen Pflichten zu üben. Jetzt gehöre ich nur dieſem theuren Todten und der Trauer um ihn.

Die Leiche wurde von den Verſammelten in ſtiller Ehrerbietung und tiefer Erſchütterung weggebracht. Primitiva kniete am Lager der Herzogin.

Der Prinz winkte, als man im Wohnzimmer des Herzogs angelangt war, die Begleiter in neu aus⸗ brechendem Schmerz hinweg.

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