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denn daß ich mit meiner Anſicht beim Herzog durch⸗ dringe, werden Sie ſelbſt nicht bezweifeln.“
„Die Sache muß freilich vom Standpunkt der ſtaats⸗ rechtlichen Nothwendigkeit beurtheilt werden“, wendete der Graf ein, aber mit einer Miene, die entnehmen ließ, daß es ihm nur darum zu thun war, ſeinen Rück⸗ zug zu decken. Der General ſchien darauf keine Rück⸗ ſicht zu nehmen, ſondern ſah nur die Zuſtimmung. „Gut“, ſagte er,„Sie willigen alſo ein. Ich habe mir's wohl gedacht, auch iſt es mir lieb, daß wir zu⸗ ſammen bleiben, wir kennen uns doch bereits! Ich eile zum Herzog. Kommen Sie mir bald nach, und damit Sie ſehen, wie ſehr ich Ihr Einlenken auch als eine perſönliche Gefälligkeit anſehe, grüßen Sie mir ihren Sohn als Hauptmann. Er ſoll das Patent haben.“
„Sie entzücken mich, mein Wertheſter“, rief der Graf und umarmte den General.
„Still“, unterbrach dieſer den Wortſtrom, in dem der Graf ſeine Dankbarkeit ausgießen zu wollen ſchien, „was für ein Lärm im Vorzimmer?“
In dieſem war allerdings ſtarkes Geräuſch wie von ſtreitenden Stimmen und zwar in ſo hohem Grade hörbar geworden, daß auch aus einer Nebenthür ein junger Offizier haſtig hereineilte, den die um die Hüfte gewundene Schärpe als Adjutanten kennzeichnete. Zu


