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Menſchenleben gehörte, er fühlte, daß ihm die Kraft dazu gebrach! Er hatte ein Werk unternommen, dem er nicht gewachſen war, eine Laſt zu heben geſucht, die ihn niederdrückte, und diejenigen, die verſprochen hatten, ihm Arm und Nacken zu leihen, im Tragen und Wirken ihm behülflich zu ſein, ſtanden und lagen wie zerbrochene oder unverläſſige oder unbehülfliche Werkzeuge zu ſeinen Füßen. Gleichwohl hatte er mit⸗ ten in der Trübſal gute gehobene Stunden, in denen, wenn auch oft verſcheucht, immer wieder der Gedanke in ihm auftauchte, auch allein und ohne fremde Hülfe an die Löſung der großen, das ganze Leben ausfüllen⸗ den Aufgabe zu gehen, nach der er ſich geſehnt; wenn er einmal die Macht beſaß, durch deren Gebrauch ſich ihrer würdig zu bewähren; aber um das zu können, mußte er erſt freie Hand haben, mußte er als wirklich anerkannter Herr und Herrſcher im Reiche daſtehen, und dieſe Macht war es eben, die man ihm beſtritt mit aller Erbitterung des Haſſes, allem Grimme des unverſöhnlichſten Neides.
Aus dieſem Streite als Sieger hervorzugehen, mußte daher ſein nächſter Gedanke ſein; aber die Hoff⸗ nung, ihn zu verwirklichen, war, wenn nicht völlig ge⸗ brochen, ſo doch bis ins Mark geknickt, einer Ranke gleich, die nur mit einigen ſchwachen Fäden an dem


