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können, wann wir am leichteſten zum Kaiſer kommen. Er iſt wohl vom Hof, der Herr— ich weiß nicht, wie man ihn tituliren ſoll?“
„Sie haben ſich allerdings an den rechten Mann gewendet“, ſagte Duſchl mit überlegenem Lächeln. „Wenn Sie zum Kaiſer wollen, kann Niemand beſſer Beſcheid geben als ich— ich bin der Oberkammerdiener Duſchl. Eben deshalb muß ich wiederholen, daß Sie ſich umſonſt bemühen; Seine Majeſtät empfangen Nie⸗ mand, Sie ſind leidend.“
„Mache uns der Herr Kammerdiener nichts vor“, ſagte der Aeltere halb gutmüthig, halb unwillig.„Wir haben nns wohl ſelber gedacht, daß wir nicht ſo gerade zum Kaiſer hineinlaufen können, aber reden müſſen wir mit ihm, und weil der Herr uns doch Seinen Namen ſpendirt hat, wollen wir erkenntlich ſein und es auch thun. Ich bin der Weißgerber Einſiedler von Strau⸗ bing, der hagere Mann da iſt der Färbermeiſter Luck⸗ ner von Cham und der dritte der Gerichtsdiener Gſchray von Mitterfels. Wir haben dringend mit der Maje⸗ ſtät zu reden, können doch die große Reiſe nicht um⸗ ſonſt gemacht haben, das ſieht der Herr Kammerdiener wohl ein!“
„Oberkammerdiener, wenn ich bitten darf“, ſagte dieſer.„Gleichwohl iſt es nicht möglich, die Herren zu


