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Schnell war er auf die Eſtrade an einen der Tiſche geeilt, hatte mit flüchtigem Auge die Zeichen des Pergamentſtreifens mit denen des andern Blattes verglichen und mit flüchtigem Stift dem Briefe an den Feldmarſchall hinzugefügt. Er war zu Ende, als die Stauberin mit ſchreckgedämpfter Stimme ihm zurief, daß ſich Geräuſch an der Treppe hören ließe. Lautlos und mit angehaltenem Athem eilte er von der Eſtrade
herab, ſteckte den Pergamentſtreifen in den Umſchlag
und reichte ihn der Zitternden mit dem Zeichenblatt, das ſie ihm gebracht, und war mit einem Winke des Schweigens verſchwunden; verwirrt, faſt ſinnlos ge⸗ horchte dieſe und verſchwand in den Gemächern der Kaiſerin. Duſchl flog der Wohnung des Kaiſers zu, er hoffte ſie zu erreichen, ehe ſeine Abweſenheit bemerkt und er von ſeinem Gebieter vermißt worden war. Er kam eben recht, drei Männern zu begegnen, die, in der Thorhalle des Hauſes ſtehend, unſchlüſſig umherblickten, wohin ſie ſich wenden ſollten; der Pförtner hatte eben ſein kleines Fenſterchen geöffnet und wollte mit ihnen zu verhandeln beginnen.
Die Männer waren von einfachem, aber entſchiedenem Anſehen; die Tracht bezeichnete ſie als friedliche Bür⸗ ger, aber in Haltung und Auftreten lag etwas, als wenn ſie Kriegsleute wären und Büchſe oder Säbel


