Jetzt fieng der Pilger mit einem Mal an laut zu weinen. In einem
Augenblicke hatte er die Verkleidung 3 un
Haare und Bart, Pilgermantel
Pilgerrock hinweg geworfen— und ſtand nun in praͤchtiger, ritterlichen Tracht in Gold und Purpur, in ju
gendlicher Schoͤnheit, voll Kraft un n
Leben da, und breitete ſeine Arme wei
gegen Frau und Kinder aus, und ricſ
mit lauter, tiefgeruͤhrter Stimme „O Roſalinde, meine Gemahlinn— o Edmund und Blanda, meine liebſten Kinder!“
Die Frau war von ploͤtzlichem Freudenſchrecken ganz betaͤubt. Dit Kinder, die bey dem lauten Weinen des Pilgers eben zu ihrer Mutter auß geblickt hatten, als wollten ſie um Hül⸗ fe fuͤr den Mann flehen, ſchauten, als ſie jetzt ihren Namen hoͤrten, um—
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