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Die Ostereyer : eine Erzählung zum Ostergeschenke, für Kinder / von dem Verfasser der Genovefa
Entstehung
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beſchatteten den Eingang derſelben. Das Plaͤtzchen hatte ſo etwas Stilles und Trauliches, daß man mit Wehmuth und Freude hier verweilte. Ein angenehmer Weg uͤber gruͤnen Raſen, zwiſchen mahleriſchen Felſen und Geſtraͤuchen fuͤhrte dahin. Dies war ihr liebſter Spaziergang. Sie gieng nicht ganz ohne Bangigkeit auch dieſes Mal da⸗ hin. Sie kniete mit ihren Kindern ei⸗ nige Zeit auf dem Bethſtuhle am Ein⸗ gange der Kapelle. Die Aehnlichkeit ihres Schickſals mit dem der goͤttlichen Mutter, die auch mit ihrem Kinde in ein fremdes Land fluͤchten mußte, ruͤhr⸗ te ſie, und manche Zaͤhre floß von ihren Wangen. Sie bethete eine Zeit, und ſetzte ſich dann auf die Bank. Ihre Kinder pfluͤckten indeß an den Felſen umher Brombeeren, freuten ſich, daß jede Beere gleichſam ein kleines, glaͤn⸗