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mehr aus der Huͤtte, und ließ auch
keines ihrer Kinder vor die Thuͤre. Ihr
Leben war ſehr betruͤbt und kummervoll. Da es aber in dem Gebirge wieder ru⸗ hig wurde, und man von den gehar⸗ niſchten Maͤnnern nichts mehr ſah und hoͤrte, wagte ſie es einmal, einen klei⸗ nen Spaziergang zu machen. Es war nach langem Regen gar ein ſchoͤner, lieblicher Tag ſpaͤt im Herbſte. Einige hundert Schritte von ihrer Huͤtte war eine Art laͤndlicher Kapelle. Sie war nur aus rohen Tannenſtaͤmmen erbaut, und an der Vorderſeite ganz offen. In der Kapelle ſah man die Flucht nach Aegypten, ein ſehr liebliches Gemaͤhl⸗ de, das Kuno einmal von einer ſeiner Wanderungen mitgebracht hatte, die gute Frau uͤber ihre eigene Flucht zu troͤſten. Hinter der Kapelle erhob ſich eine hohe Felſenwand, und vor der Ka⸗ pelle ſtanden einige ſchoͤne Tannen, und


