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Die Ostereyer : eine Erzählung zum Ostergeschenke, für Kinder / von dem Verfasser der Genovefa
Entstehung
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74 Ich will dir fuͤr die Eyer etwas anders geben. Er zog ſeinen Geldbeutel her⸗ aus, und gab ihm fuͤr jedes Ey, das er geeſſen hatte, ein Goldſtuͤck fuͤr das mit dem ſchoͤnen Reim aber zwey. Fri⸗ dolin wollte ihm das Ey zwar nicht laſ⸗ ſen. Der Mann aber bath ſo lange, bis er es ihm gab.

Doch ſieh, ſagte der Mann zest, indem er an der Felſenwand hinauf blick⸗ te, es will Abend werden, und die Fel⸗ ſen und Geſtraͤuche da oben ſchimmern in der Abendſonne ſchon wie rothes Gold. Verſuch es doch einmal, mir auf das Pferd zu helfen. Der Weg,

auf dem du herabkamſt in dieſe fuͤrch⸗

terliche Schlucht, wo die Sonne nie hinſcheinet, laͤßt mich doch einen Aus⸗ gang hoffen.

Fridolin half ihm auf das Pferd, und fuͤhrte es am Zuͤgel. Sie kamen