Die Frau wurde, beſonders da ihr
eigenes Schickſal dem Schickſale der ar⸗ men Wittwe des Steinhauers in etwas
ahnlich war, ſehr geruͤhrt. Sie gab
ihm Milch mit Eyern und Eyerkuchen zu eſſen, und ſchenkte ihm einiges, ſei⸗ ne Mutter damit zu nnterſtuͤtzen. Ed⸗ mund und Blanda hatten auch großes Mitleiden mit ihm.„Da, ſagte Blan⸗ da, bring' dieſes rothe Ey deinem klei⸗ nen Schweſterchen und gruͤße ſie mir recht freundlich.“„uUnd, ſagte Ed⸗ mmund, dieſes blaue Ey bringe deinem Bruͤderchen zum Gruße, und ſag' ihm, er ſoll uns einmal heimſuchen! Wir
wollen ihm dann auch Milchſuppe und
Eyerkuchen auftiſchen.“ Die Mutter laͤchelte, holte noch ein bemahltes Ey,
und ſagte:„Dieſes Ey da gieb deiner
Mutter. Das Spruͤchlein darauf iſt der beſte Troſt, den ich ihr geben kann:
„


