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Nachdem ſich die meiſten Zuſchauer zerſtreut hatten, fragte ihn die Frau voll Mitleids, warum er denn ſo trau⸗ rig ſey.„Ach, ſprach der Juͤngling, und die hellen Thraͤnen ſtanden ihm in den Augen, mein Vater, der ein Steinhauer war, iſt erſt vor drey Wo⸗ chen geſtorben. Meiner Mutter geht
es nun mit meinen zwey kleinen Ge⸗ ſchwiſterten, einem Knaben und einem
Maͤdchen, ſehr hart. Mich will der Bruder meiner Mutter annehmen, und mich das Handwerk des Vaters, das er auch treibt, lehren, damit ich die Mutter erhalten und mich in der Welt fortbringen koͤnne. Zu dieſem reiſe ich jetzt. Ich komme ſchon zwanzig Stun⸗
den weit her und habe faſt noch ſo weit zu gehen. Denn der Vetter wohnt
weit hin in einer andern Gegend des Gebirges.“


