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Die Ostereyer : eine Erzählung zum Ostergeschenke, für Kinder / von dem Verfasser der Genovefa
Entstehung
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ſehr alter Mann, der, ob er gleich ſehr praͤchtige Kleider anhabe, doch nur ihr Diener ſcheine.Ach, ſagte das Maͤd⸗ chen, die guten Leute ſind hungrig und durſtig, und ſehr muͤde. Ich traf ſie, als ich eine verlorne Ziege ſuchte, ganz abgemattet im, Gebirge an, und zeigte ihnen den Weg in unſer Thal. Wir wol⸗ len ihnen doch etwas zu eſſen und zu trinken hinaus tragen und ſehen, ob wir ſie die Nacht bey uns und den Nach⸗

barn nicht unterbringen koͤnnen. Die

Aeltern nahmen ſogleich Haberbrod, Milch und Ziegenkaͤſe und gingen hin.

Die Fremden hatten ſich indeß in den Schatten einer buſchigen Felſenwand gelagert, wo es ſehr kuͤhl war. Die Frau ſaß auf einem bemoosten Felſen⸗ ſtuͤcke, und hatte ihr Angeſicht mit einem weißen Schleyer von feinem Flor bedeckt. Eines der Kinder, ein zartes, wunder⸗