Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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nun ſelbſt zu erblicken. Das Herz brannte ihm; er wollte ſchon auffprin⸗ gen und ſie mit dem Ausruf:Mut⸗ ker! in ſeine Arme ſchließen. Allein er faßte ſich noch; es ſiel ihm noch zu rechter Zeit ein, die ploͤtzliche Freude konnte ſeine Mutter toͤdten. Er nahm ſie freundlich bei der Hand, rrocknete ihr mit ſeinem weißen Taſchentuche die Thraͤuen ab, ſprach ihr Troſt ein, und brachte ihr nach und nach bei, ihr Sohn lebe noch, er kenne ihn wohl, ſie werde ihn ſicher wieder ſehen. Nach dieſen und aͤhnlichen Vorbereitungen ſprach er endlich das Wort aus:Ich bin Euner verlorner Auguſt! Die Mut⸗ ter ſank ihm mit dem einzigen Rufe: Du! an die Bruſt und konnte vor Entzuͤcken kein Wort weiter ſprechen. Beide hielten ſich lange ſtillſchweigend umarmt. Alle Umſtehenden weinten und ſchluchzten.

Liebſie Mutter, ſagte Herr von Wahlheim endlich, Gott hat Euren Wunſch fuͤr mich, den Ihr auf das Bild ſchreiben ließet, erfuͤllt! Er war mit mir, wo ich immer war und hat mich in Allem reichlich geſegnet. Er hat