Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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die trefflichſten Dienſte, und ehe er noch das zwanzigſte Jahr erreichte, war er ſchon im Stande, die wichtigſten Auf⸗ traͤge ſeines Pflegvaters gluͤcklich zu voll⸗ ziehen. Herr Wahl erweiterte ſeine Ge⸗ ſchaͤfte immer mehr; er uͤbernahm große Lieferungen zur Armee, und gewann, wiewohl er ſich nie einen unrechtmaͤßigen Gewinn erlaubte, dennoch ſehr große Summen. Er ſah es wohl ein, wie

viel er der Geſchicklichkeit, dem unermuͤ⸗ deten Fleiße und der unverbruͤchlichen Redlichkeit ſeines Pflegſohnes zu danken habe, und war darauf bedacht, ihn zu belohnen. Die kleine Antonie war in⸗ deß zur liebenswuͤrdigen Jungfrau her⸗ angebluͤht; ſie war an Geiſt und Her⸗ zen ohne Tadel, und ein rechtes Bild

der Unſchuld und Schoͤnheit. Herr Wahl

gab ſie dem edlen Auguſt zur Ehe. Nach geendigtem Kriege erhob der Kaiſer den Herrn Wahl und deſſen Schwiegerſohn