Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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das Bild mit nach Hauſe. Ich ſchenke es Euch. Wenn Euch das Herz wie⸗ der zu bluten anfaͤngt und Ihr darin⸗ nen gleichſam das zweiſchneidige Schwert fuͤhlet, ſo werft einen Blick auf das Bild— erneuert Euren Vorſatz— und die Wunde wird mit Gottes Hilfe nach und nach heilen, und droben im Himmel wartet dann Eurer auch eine herrliche Krone.“. Theodore folgte der Ermahnung des guten Pfarrers, und ihr Schmerz wurde um vieles milder. Nur wenn ſie an dem Baume vorbei kam, unter dem ſie ihren Auguſt das letzte Mal geſehen hatte, ging ihr allemal ein Stich in das Herz. Da kam ihr denn einmal der Gedanke, eine Vertiefung in den Baumſtamm hinein zu ſchneiden, und das ſchoͤne Bild hinein zu ſetzen.„Der Baum, ſagte ſie, macht mich immer aufs neue traurig; dann aber werde

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