Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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den kleinen Auguſt wecken; allein ſie fand ihn nicht mehr unter dem Bau⸗ me.„Das fleißige Kind iſt mit ſei⸗ nem Koͤrblein ſchon wieder bei der Ar⸗ beit!“ ſagte ſie freudig. Ach, ſie ah⸗ nete nicht, was fuͤr ein Jammer auf ſie warte! Sie ging wieder, und brei⸗ tete das Netz auf dem gruͤnen Raſen aus. Sie fand hie und da noch etwas daran auszubeſſern. So verfloß wie⸗ der eine gute Weile. Als aber der Knabe mit ſeinem Koͤrblein noch im⸗ mer nicht kam, wurde ſie um ihn be⸗ ſorgt. Sie ſuchte ihn im ganzen Wal⸗ de, der etwa eine Stunde lang und eine halbe Stunde breit war; allein nirgends fand ſie ihn. Sie rief wohl hundertmal:„Auguſt! Auguſt!“ Al⸗ lein ſie vernahm keine Antwort.

Es wurde ihr nun ſehr bange; ſie fuͤhlte eine wahre Todesangſt.„Sollte er, ſprach ſie, meiner Warnung, die