Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
Einzelbild herunterladen

.———) 8

——

e

— 27—

um in den langen Winternaͤchten bei ihrer Netzſtrickerei ein wohlfeiles Oel⸗

licht zu haben. Der kleine Auguſt freu⸗

te ſich allemal herzlich, wenn er ſein

kleines, laͤnglicht tiefes Armkoͤrblein der

Mutter wieder, aufgehaͤuft voll Buch⸗ fruͤchte, bringen konnte. Die Mutter

lobte ihn dann allemal, um ihn noch

mehr zum Fleiße zu ermuntern und ihn fruͤh zu einem arbeitſamen Leben zu ge⸗

woͤhnen. Jetzt wurde es aber bald Mittag, und der Kleine war hungrig und muͤde. Endlich laͤutete man in

dem naͤchſten Doͤrflein die Mittagsglo⸗ cke, und die Mutter rief zum Eſſen. Sie hatte das kleine Mittagsmahl, ei⸗

ne Schuͤſſel in Milch gebrocktes Brod, unter den ſchoͤnen Buchbaum herausge⸗

bracht, der nicht weit von der Huͤtte auf einem freien, gruͤnen Platze des

Waldes ſtand.

Nachdem die Schuͤſſel geleert war,