Das verlorne Kind.
1.
Die arme Fiſcherinn Theodore lebte in einer einſamen Huͤtte des Waldes, nicht weit von dem Ufer der Donau. Ihr Mann war vor Kurzem in der ſchoͤn⸗ ſten Bluͤthe ſeines Lebens geſtorben. Ihr einziger Troſt in ihrem fruͤhen Wittwenſtande war ihr einziges Kind,
ein holder, ſchoͤner Knabe von etwa
fuͤnf Jahren, der Auguſt hieß. Ihn fromm und gut zu erziehen, war ihre groͤßte Angelegenheit; ihm die vaͤterliche Huͤtte mit dem Fiſcherrechte zu erhal⸗ ten, ihre beſtaͤndige Sorge. Den Fiſch⸗
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