Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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einzuſchleichen, und ihn um eine Nacht⸗ herberge zu bitten; daß ſie aber dann in der Nacht aufſtehen, ihn mit Weib und Kind und allen den Seinigen er⸗ morden, und das Schloß pluͤndern und in Brand ſtecken wollten.

Als ſie Falkenburg zwiſchen zwei waldigen Bergen in blaͤulicher Ferne liegen ſahen, ſprach der aͤltere Raͤuber, Namens Lupo, zu ſeinem Spießgeſellen Orſo:„Das iſt alſo das abſcheuliche Drachenneſt, wo der fuͤrchterliche Mann wohnt, der ſo viele von unſern Leuten. auf das Blutgeruͤſt gebracht hat. Un⸗ ter den ſchrecklichſten Martern ſoll er es mit dem Tode buͤßen. Wir wollen ihn binden und in den Flammen ſeiner Burg lebendig verbrennen.“

„Das Unternehmen iſt aber doch etwas halsbrechend, ſagte Orſo, der juͤngere Raͤuber. Wenn es fehl ſchluͤ⸗ ge, ſo ginge es uns ſehr uͤbel. Indeß