der großen Schlacht des vergangenen Jahres erhielt. O wie vieles habe ich an ihm verloren! Er war ein ſehr ed⸗ ler Mann, ein guter, liebevoller Gat⸗ te, der beſte Bater! Doch Ihr habt ihn ja ſelbſt gekannt. Er war uͤbrigens zu wohlthaͤtig gegen alle Duͤrftige, um uns Schaͤtze zu hinterlaſſen; er hinter⸗ legte uns dafuͤr einen Schatz im Him⸗ mel. Jetzt will man uns aber auch noch dasjenige nehmen, was wir zu unſerm Lebensunterhalte nothwendig ha⸗ ben. Meine Nachbarn, zwei habſuͤch⸗ tige Ritter, bedraͤngen mich ſehr. Der Eine will, unter allerlei Vorwaͤnden, meine ſchoͤnen, reichen Kornfelder und Wieſen, bis unten an die Mauern des Schloſſes, an ſich reißen. Der Andere moͤchte gern die anſehnlichen Waldun⸗ gen zur andern Seite des Schloſſes ſich zueignen. Beide Ritter ſind gegen mich ganz veraͤndert. Die Habſucht,
Teil eines Werkes
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
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