Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834) Das Täubchen / von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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aufmerkſam zu.

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Es wurde ziemlich ſpaͤt, und das angezuͤndete Licht brannte be⸗ reits auf dem Tiſche. Da trat eine anſehnliche, ſchoͤne Frau in ſchwarzer Kleidung und mit blaſſen Wangen in das Zimmer, und fuͤhrte ein kleines Fraͤulein, das auch ſchwarz gekleidet war, an der Hand. Der Ritter, Othi⸗ lia und Agnes ſtanden auf, die fremde Frau, die ſie nicht kannten, zu be⸗ gruͤßen.

Die Frau aber ſprach unter vielen Thraͤnen:Gott gruͤße Euch, ſehr ed⸗ ler Ritter! Obwohl ich Euch noch nie von Angeſicht geſehen habe, ſo nehme ich dennoch meine Zuflucht zu Euch. Ich bin Roſalinde von Hohenburg, und dieſes Kind iſt meine Tochter Emma.

Ihr wißt nun vielleicht, wie mich Gott

heimgeſucht hat. Mein ſeliger Mann, der gute Adalrich, Gott troͤſte ihn, iſt an ſeinen Wunden geſtorben, die er in