Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1828)
Entstehung
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Allein Konrad oͤffnete ſeine Brieftaſche,

legte ſeinen Lehrbrief, ſein Wanderbuch und ein Zeugniß ſeines Ortspfarrers vor und nun zweifelte niemand mehr. Und als die Frau erſt ver⸗ nahm, wie die Kinder ſich fanden, weinte ſie die hellen Thraͤnen.

Mein Haus habe ich immer Luiſen zugedacht, ſagte ſie: es ſoll ihr

auch bleiben, wenn ſie gut und brav

bleibt, wie bisher, und mir nicht aus⸗ artet, und nicht den leichtfertigen Maͤd⸗ chen gleich wird, die, frech in Kleidung

und Geberde, nichts wiſſen, als ſich

zu putzen und ſchlechten Vergnuͤgungen nachzulaufen. Dir aber, guter Kon⸗ rad, ſoll deßhalb doch auch geholfen werden. Gott hat mich mit zeitlichen Guͤtern geſegnet, und ich kann ſie nicht

peſſer verwenden, als Menſchen damit

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