Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1828)
Entstehung
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tert. Beyde ſtanden eine Weile ſprach⸗ los. Endlich brachen ſie beyde in Freu⸗ denthraͤnen aus, und gruͤßten einander vor dem Altare mit frommer Ruͤhrung auf das herzlichſte.

Nachdem ſie ſich von der erſten Freude des Wiederſehens erhohlt hatten, und etwas gefaßter waren, ſprach der Bruder:O, du gute, liebe Schwe⸗ ſter, ich erinnere mich noch gar wohl, wie ich von dir Abſchied nahm. Eine fremde Herrſchaft, die, wie unſer Va⸗ ter, ſich auch auf der Flucht befand, und auch ein Paar Kinder bey ſich hat⸗

te, erboth ſich, dich bis zur naͤchſten

Stadt mitzunehmen, und unſer Vater wollte, weil fuͤr ihn im Wagen kein Platz mehr war, zu Fuße nachreiſen. Ich weiß noch wohl, wie du dich freu⸗ teſt, daß du in einer Kutſche fahren