Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1828)
Entstehung
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kaum ein Paar Seiten geleſen, ſo trat ein ſittſames, reinlich und nett geklei⸗ detes Maͤdchen von etwa ſechzehn Jah⸗ ren ehrerbiethig in die Kapelle, naͤherte ſich dem Altare, verneigte ſich und ſagte laut mit einem Seufzer:Ach, Gott, nein, es iſt nicht mehr da! Ich wollte lieber, ich weiß nicht was, verloren haben. Sie bethete noch ei⸗ nige Augenblicke voll Andacht vor dem Altare knieend, und wollte dann wieder

gehen.

Jetzt trat Konrad mit dem Buͤch⸗ lein in der Hand hervor. Sie hatte ihn vorhin nicht bemerkt, und verhoffte Er aber ſagte mit beſcheidenem Anſtan⸗ de:Sie hat wohl das Buͤchlein da lliegen laſſen, Jungfer?

1Ja, ſagte ſie froͤhlich, indem ſie es in ſeiner Hand erblickte. Es ſteht