Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1828)
Entstehung
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zu Dir flehte, als ich ihn das letzte Mal ſah; erfuͤlle den Segen, den er mir im Glauben an Dich bey dem Abſchiede gegeben hat!

Auf dieſe und aͤhnliche Art bethete Konrad noch lange. Endlich ſtand er auf.Das Buͤchlein, ſagte er, ge⸗ traue ich mir nicht mitzunehmen. Ich weiß nicht, ob ich es jetzt noch als mein Eigenthum betrachten darf. Indeß hat ſicherlich Jemand es hier liegen laſſen, und kommt, bevor die Nacht einbricht, vielleicht wieder hieher, um es zu ho⸗ len. Am beſten wird es ſeyn, ich war⸗ te hier eine Zeit. Vielleicht erhalte ich

dann uͤber Manches naͤhere Auskunft.

Er ſetzte ſich gedankenvoll in eine Ecke der Kapelle, und fing an, in dem Buͤchlein zu leſen. Allein er hatte