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ben, und dich vor deinem groͤßten Wohlthaͤter niederzuwerfen— ungenuͤtzt vorbey gehen laſſen! Auch magſt du da leicht ein Gemaͤhlde oder ſonſt ein Kunſtwerk ſehen, das dich freut und dir das Herz erweitert, oder du kannſt vielleicht irgend einen Spruch leſen, der dir Troſt und Muth gewaͤhrt, und dich im Guten ſtaͤrkt.“
Konrad gedachte dieſer Ermahnung ſeines Vaters, und ging in die offene Kapelle hinein. Das dunkle Gewoͤlbe, die grauen Waͤnde, die ſchmalen Fen⸗ ſter mit kleinen runden Scheiben und der alterthuͤmliche Altar verſetzten ihn
einige Jahrhunderte zuruͤck in die Zei⸗ ten der Vorwelt. Die tiefe Stille,
die an dieſem Gott geweihten Orte
herrſchte, lud ihn zur Andacht ein. Er kniete in den letzten Stuhl naͤchſt
der Thuͤre und bethete eine Weile.
Bevor er ſein Felleiſen wieder aufnahm,


