zuſammen gebracht, die kleine Huͤtte
mit dem ſchoͤnen Grasgarten, freylich nicht ohne Schulden, zu kaufen. Der fleißige Mann hatte den ſchoͤnen, gruͤnen Platz reichlich mit jungen Baͤu⸗ men bepflanzt, die bereits die ſchoͤnſten Fruͤchte trugen. Er hatte Marien, wiewohl ſie eine arme Waiſe war, und ihre Aeltern ihr nichts als eine gute Erziehung hinterlaſſen konnten, zur Gattinn gewaͤhlt. Denn ſie galt in dem ganzen Dorfe fuͤr das froͤmm⸗ ſte, fleißigſte und ſittſamſte Maͤdchen. Beyde hatten in der gluͤcklichſten Ehe gelebt. Da kam das Nervenfieber in das Dorf, an dem ihr guter Mann ſtarb. Sie ſelbſt, die dem Manne mit aller Liebe abwartete, wurde ſo⸗ gleich nach ſeinem Hinſcheiden davon ergriffen, und nur mit genauer Noth entging ſie dem Tode.


