ſogar dieſes liebe Geſchoͤpf verkaufen mußten. Oder vielleicht ſind ſie gar
todt, und das Voͤgelein iſt nun alles, was ſie uns zuruͤcklaſſen.“ Endlich kam Richard mit dem Tyroler. Der junge Mann wußte aber von dem Kanarien⸗ vogel nichts beſonders zu ſagen. Er hatte ihn von einem Hirtenknaben im Tyrole gekauft. Der Namen„Frau von Erlau“ war dem Tyroler unbe⸗ kannt. Allein auf die weitern Fragen des Herrn von Erlau verſicherte er, eine ſolche Frau mit einem ſolchen Knaben befinde ſich wirklich in ſeiner Gegend, und es ſey wohl moͤglich, daß ihnen das Voͤgelein einmal zugehoͤrt habe. Er habe die Frau jeden Sonntag in
der Kirche geſehen, und der Knabe,
der zu dem Herrn Pfarrer in die Schule gehe, ſey ihm oft begegnet. Der Kleine muͤſſe ſchon gar hochgelehrt ſeyn. Denn er habe allemal einen großen Pack Buͤ⸗


