und Lina mußten auf dringendes Bitten des gutherzigen alten Mannes faſt immer fahren. So kamen ſie bis in die Schweiz. Nirgends aber konnte Herr von Erlau hier eine Silbe von ſeiner Gemahlinn in Erfahrung bringen. Alle Nachfor⸗ ſchungen waren vergebens. Er ward uͤberzeugt, ſie muͤſſe einen andern Weg genommen haben. Sie kehrten zuruͤck nach Schwaben.
Indeß waren die Kraͤfte des guten
4 Herrn durch harte Behandlung im Gefaͤngniſſe, Angſt und Schrecken bey
ſeiner Verurtheilung, Sorge und Furcht
auf ſeiner Flucht, und durch die taͤglichen Beſchwerden des Reiſens erſchoͤpft. Er
wurde krank und mußte in einem kleinen
Staͤdtchen Schwabens ſich niederlaſſen,
bis er ſich wieder wuͤrde erholt haben.
Richard miethete ein Paar Zimmer, nebſt Kammer und Kuͤche, kaufte das
noͤthig⸗ 6
12——2sꝑ—
8
4 1 E . 1


