Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1828)
Entstehung
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der gefunden habe. Du ſagſt mir wohl, guter Richard, ſie ſeyen zuverlaͤßig in der Schweiz. Allein wie wollen wir dahin kommen? Zu Fuß kann meine Lina nicht ſo weit reiſen; und hinzufahren, das vermag ich nicht.“

Nun zog Richard einen Beutel mit Gold heraus, und ſchuͤttete das Gold auf den Tiſch.„Sie ſind nicht ſo arm, als Sie denken, beſter, gnaͤdi⸗ ger Herr! ſprach er. Dieß alles iſt Ihr Eigenthum.“ Herr von Erlau ſtarrte bald das Gold, und bald den treuen Diener an.„Da Sie noch wohl⸗ habend waren, ſagte Richard, waren Sie ja auch immer wohlthaͤtig. Wie vielen haben Sie nicht in der dringend⸗ ſten Noth Geld vorgeſtreckt. Einiges von dieſem Gelde habe ich nun, waͤh⸗ rend Sie im Gefaͤngniſſe ſchmachteten und ihre Gemahlinn auf der Flucht in einem fremden Lande umher irrt,