— 44— Erlau befahl, Lina ſollte in dem Schiff⸗ lein niederliegen. Die beyden Ruderer verdoppelten ihre Anſtrengung. Eine Kugel durchloͤcherte des Herrn von Er⸗ lau Hut; ein Paar andere ſchlugen in Richards Ruder. Das Schifflein, das kaum einen Finger breit uͤber das Waſſer ragte, ſchwankte und ging— beynahe unter. Doch ſie entkamen alle unverletzt und erreichten gluͤcklich das jenſeitige Ufer.
Herr von Erlau ſank auf die Knie, Gott fuͤr ſeine Rettung zu dan⸗ ken; Lina und Richard folgten ſeinem Beyſpiele. Hierauf ſetzten ſie ſich auf einen umgeſtuͤrzten Baumſtamm, um von den Anſtrengungen auszuruhen. Nachdem ſie ſich etwas erholt hatten, ſchritt Richard, der ſeinen Herrn auch in der Noth nicht verlaſſen wollte, mit ſeinem Wanderſtabe in der Fauſt u der hukren a Buͤrde auf dem Ruͤcken,
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