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benetzte ihre wieder aufbluͤhenden Roſen⸗ wangen mit reichlichen Thraͤnen.
Er beſtand darauf, noch in der Nacht uͤber den Rhein zu ſetzen, um dem Lande, das ehemals ein Paradies und nun eine Möoͤrdergrube war, zu entkommen. Auf dem naͤmlichen Schiff⸗ lein, das ſeine Gemahlinn und ſeinen Sohn an das jenſeitige Ufer gebracht hatte, wollte auch er hinuͤber auf den
damals noch gluͤcklichen deutſchen Boden.
Er machte ſich mit Lina unverzuͤglich auf den Weg. Der alte Fiſcher ging voran und Richard, mit einem Felleiſen auf dem Ruͤcken, folgte. Die Nacht war ſternhell. In tiefer Stille naͤherten ſie ſich dem Rheine, wo das kleine Schiff⸗ lein im Gebuͤſche bereit ſtand. Allein
Nauf einmal hoͤrten ſie hinter ſich ſchie⸗ ßen, und mehrere rauhe Stimmen rie⸗
fen:„Halt, halt!“ Das Feuer im
Gefaͤngniſſe war bald geloͤſcht worden.
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