und Anhaͤnglichkeit an die Familie Erlau ſich viele Feinde gemacht hatten. Allein als der gute Fiſcher den Herrn von Erlau erkannte, rief er mit erhobenen Haͤnden:„O, Gott Lob!“ und fuͤhrte ihn voll Freude in die Stube. Richard, der hier ſchon zehn Naͤchte gewacht und gewartet hatte, ſtuͤrzte mit dem Ausruf:„O, mein Herr!“ auf ihn zu und beyde umarmten ſich unter Thraͤnen. Die erſte Frage des Herrn von Erlau war nach ſeiner Gemahlinn, und ſeinen Kindern. Richard erzaͤhlte, daß die gnaͤdige Frau und Karl gerettet ſeyen, daß Fraͤulein Lina ſehr krank geweſen, daß ſie aber wieder geſund ſey — und ſich hier im Hauſe befinde. Lina, die in der Nebenkammer ſchlief, war uͤber den Freudenausruf des guten Ri⸗ chards erwacht, und kannte ihren Vater an der Stimme. Mit Freudenthraͤnen eilte ſie in ſeine Arme, und auch er
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