Der vortreffliche Vater ſchaͤtzte ſich gluͤcklich, daß er hier Zeit fand, der Lehrer ſeiner Kinder zu werden. Die ſeligſten Stunden waren ihm jene, in denen er ſie in der Religion unterrich: tete. Er war feſt uͤberzeugt, daß allein die Religion den Menſchen wahrhaft
bilden, ihm einen wahren Werth geben,
ihn begluͤcken, und in Noth und Tod troͤſten koͤnne. Die edle Mutter, die
von den naͤmlichen Geſinnungen durch⸗
drungen war, wohnte dieſen Unterrichts⸗ ſtunden immer bey, und ſprach aus ihrem gefuͤhlvollen, frommen Mutter⸗ herzen auch hie und da ein treffendes Wort dazu. Mit beſonderer Ruͤhrung redete der Vater, jetzt zur Zeit der Ge⸗ fahr, von Gottes heiliger Vorſehung und dem Vertrauen auf Gott. Die Mutter vergoß, wenn ſie ihre Kinder, die in dieſer zerruͤtteten Welt durchkom⸗ men ſollten, ſo anblickte, und wenn


