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wohl alle Heiligen und Engel im Himmel wie⸗ derholten das Amen jubelnd und frohlockend.
Euſtachius, ſeine Gemahlin und ſeine Soͤhne wurden in den Ofen geworfen, und waren wohl augenblicklich des Todes. Ihre Geiſter wurden in den Himmel verſetzt; ihre Leiber aber fand man, da nach drey Tagen der Ofen geoͤffnet wurde, von dem Feuer nicht zerſtoͤrt, ja wie die Sage will, unverſehrt. Fromme Chriſten beſtat⸗ teten ſie zur Erde.
Das Andenken der heiligen Maͤrtyrer Euſta⸗ chius, Theopiſta, Agapius und Theopiſtus blieb unter den Chriſten im Segen; ja um ihr Anden⸗ ken auch den Chriſten kuͤnftiger Zeiten unvergeß⸗ lich zu machen, wurden ihre Namen in das Ge⸗ daͤchtnißbuch aller heiligen Maͤrtyrer eingetragen, und der zwanzigſte Tag des Herbſtmonats zu ihrem Gedaͤchtnißtage beſtimmt.
Nachdem die Verfolgung der Chriſten, die
noch zwey Jahrhunderte waͤhrte, endlich aufge⸗
hoͤrt hatte, erbaute man in der Gegend von Ti⸗ bur, jetzt Tivoli genannt, an eben der Stelle, wo Euſtachius einſt auf der Jagd die himmliſche Erſcheinung geſehen hatte, eine Kapelle; uͤber dem Grabe, in dem die Gebeine des heiligen Euſtachius, ſeiner Gemahlin und ſeiner zwey Soͤhne ruhen, wurde eine Kirche erbauet. Dieſe alte und herrliche Kirche ſteht in Rom noch. Zum Andenken an die Wohlthaͤtigkeit des heiligen Euſtachius, die der Anfang ſeiner Bekehrung war und ihm Gottes Wohlgefallen erwarb, werden in


