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Eustachius : Eine Geschichte der christlichen Vorzeit / neu erzählt für die Christen unserer Zeit von dem Verfasser der Genovefa
Entstehung
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und mancher ehrliche Krieger ſprach:Wenn un⸗ ſer Feldherr ſeine Soͤhne, die er vor allen jun⸗ gen Kriegern auszeichnete, ſchon fruͤher gekannt haͤtte, ſo koͤnnte man denken, die vaͤterliche Zaͤrt⸗ lichkeit haͤtte doch immer einigen Antheil an ihrer Erhebung gehabt. Allein jetzt muͤßen Offtziere und Soldaten einſtimmig bekennen, daß er die Perſon nicht anſah, ſondern blos der Tapferkeit und dem Edelmuthe der jungen Helden Gerech⸗ tigkeit wiederfahren ließ. O welche Freude fuͤr den Vater, in den unbekannten Juͤnglingen, die er fuͤr die vortrefflichſten erklaͤrte, nun ſeine Soͤhne zu erkennen!

Euſtachius gab ſeinem Heere auf den Abend ein Freudenfeſt; am folgenden Morgen aber brach er mit dem Heere auf. Er ritt an der Spitze ſeiner Legion; ſeine Gemahlin aber, in einem praͤchtigen Reiſewagen ſitzend, und von ihren zwey Soͤhnen zu Pferde begleitet, folgte dem Zuge.

Zwanzigſtes Kapitel.

Sey treu bis in den Tod, ſo werde ich dir die Krone des Lebens geben

Euſtachius war nunmehr wieder ſo gluͤcklich, als es ſich ein Menſch auf Erden nur immer wuͤnſchen kann. Er hatte maͤchtige Feinde beſiegt, und wurde uͤberall als Sieger mit frohem Jubel begruͤßt; er hatte ſeine geliebte Gemahlin wieder gefunden, und in den edelſten Juͤnglingen unter