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Eintracht. Sie entzweyen ſich nie uͤber zeitliche Guͤter; ſie theilen alles, was ſie haben, willig mit einander. Sie arbeiten alle ſehr fleißig, und ſuchen durch Arbeit ſo viel zu erwerben, daß ſie davon nicht nur ſich ſelbſt ehrlich ernaͤhren, ſondern auch alte und gebrechliche Leute reichlich unterſtuͤtzen koͤnnen. Die chriſtliche Liebe, dieſes ſchoͤne Kennzeichen wahrer Chriſten, macht den Lei⸗ denden dort das Leiden nicht nur leicht, ſondern durch die unzaͤhligen Beweiſe der herzlichſten Theil⸗ nahme ſogar zur Quelle ſuͤßer Freuden.“
„Fuͤr den Unterricht der Kinder iſt aufs beſte geſorgt. Ein chriſtlicher Prieſter, ein frommer, heiliger Greis, der ſich jenes Thal zu ſeinem Aufenthalte waͤhlte, und ſein Leben unter jenen guten Menſchen zu beſchließen gedenkt, machte ſich eine wahre Herzensangelegenheit daraus, ihre Kin⸗ der im Wichtigſten, was ein Menſch wiſſen muß, in unſrer heiligen Religion zu unterrichten. Dieſen Unterricht ertheilte er auch mir, und da er ehe⸗ mals in der Welt ein ſehr angeſehener Mann war, und dafuͤr hielt, ich ſey nicht beſtimmt, mein ganzes Leben in dieſem Thale zuzubringen, ſo theilte er mir auch von ſeinen uͤbrigen Kennt⸗ niſſen und Erfahrungen ſo viel mit, als er fuͤr mich zutraͤglich hielt. Er war mit großem Ernſte darauf bedacht, mich zuerſt zu einem wahren Chriſten, und dann auch zu einem brauchbaren Manne fuͤr die Welt zu bilden.““
„Uebrigens mußte ich, ſo wie ich heranwuchs, Morgens, bevor die Sonne aufging, in den Acker


