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Eustachius : Eine Geschichte der christlichen Vorzeit / neu erzählt für die Christen unserer Zeit von dem Verfasser der Genovefa
Entstehung
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wechſelweiſe als wahr. Ja, Er, der Goͤttliche, den die Chriſten den Erloͤſer der Welt nennen, will uns und unſern Kindern ein hoͤheres Heil bereiten, als dieſe Welt uns geben kann. Des⸗ wegen, liebſter Gemahl, wird es, wie du auch finden wirſt, das Beſte ſeyn, es nicht zu ver⸗ ſchieben, uns des angebotenen Heiles theilhaftig zu machen. Wir wollen uns nicht traͤg und ſaum⸗ ſelig finden laſſen, das verheißene Kleinod zu erlangen. Heute noch wollen wir uns zu dem Biſchofe begeben und vernehmen, was Chriſtus der Herr uns durch den Mund dieſes ſeines Die⸗ ners befehlen wird.

So ſey es, ſprach Euſtachius; wir wollen unſer Haus, das wir in der Stadt haben, be⸗ ziehen, und werden dann leicht Gelegenheit fin⸗ den, den Biſchof mehr als einmal zu ſprechen.

Er ließ nun zwey vertraute Maͤnner rufen, die als tapfere Krieger unter ihm den Parthiſchen Krieg mitgemacht hatten, und die er, wegen ihrer beſondern Anhaͤnglichkeit an ihn, als ſeine Diener in ſein Haus aufgenommen hatte. Der Eine hieß Akazius, der Andere Antiochus. Sie waren Beyde die redlichſten Seelen, und, was Euſtachius gar wohl wußte, dem Chriſtenthume von ganzem Herzen ergeben. Euſtachius erzaͤhlte ihnen, wie Chriſtus ſich ihm dort im Walde ſo wunderbar geoffenbaret habe.

Akazius ſchlug die Haͤnde zuſammen und rief läaut aus:Geprieſen ſey Gott, unſer Vater im

Himmel, und unſer Herr und Heiland, Jeſus